Sonntag, 10 Juli 2011 18:00

5er - Mannschaft wieder in der Bundesliga

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Der RC Germania Hahndorf hat wieder eine Mannschaft in der 1. Radball Bundesliga und es wird die mit Abstand jüngste Mannschaft in der höchsten deutschen Spielklasse sein - der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 19,5 Jahren.

Siegesfreude pur nach dem letzten Schlusspfiff der finalen Aufstiegsrunde für die 1. Bundesliga gestern, am 9.7.11 in Bad Nauheim-Steinfurth. Nicht ohne Hoffung und mit hoher Anspannung fuhren die 5'er Radballer des RC Germania nach Hessen.

Als Gegner warteten die starken Mannschaften vom Gastgeber Steinfurth, der Riege von der SG Wendlingen/Reichenbach und dem erklärten Favoriten, der 1. Mannschaft vom RVM Naurod.

Nur der erste aus diesem Turnier konnte das Ticket für die 1. Bundesliga lösen und das war schon eine Herkulesaufgabe.

Im Eröffnungsspiel trafen unsere Hochmotivierten Jungs auf die SG Wendlingen/Reichenbach. Der Gegner war in der ersten Halbzeit drückend überlegen, aber der Germanentorwart Hagen Wittig vereitelte mit mehreren Glanzparaden die Führung der Gegner. In der 2. Halbzeit drehte Hahndorf den Spieß um und es folgte sich ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe - Schlussendlich war es Manuel Miehe, der die knisternde Spannung in Freude verwandelte und zum Endstand von 1:0 einschoss.

Im 2. Spiel wartete der Gastgeber, die SG Steinfurth/Aßlar auf der Fläche. Hahndorf ging durch Tore von Stefan Salzwedel und Hendrik Klauenberg zwei Mal in Führung, musste aber jedes Mal den Ausgleich hinnehmen. In der Nachspielzeit verhinderte ein nicht verwandelter 7-Meter Strafstoß durch Hendrik Klauenberg den 2. Sieg und am Ende stand ein 2:2 remis zu Buche.

Der Favorit aus Naurod hatte bis dahin beide Spiele gewonnen und somit mussten die Hahndorfer im direkten Vergleich gewinnen um den erhofften Aufstieg doch noch sicher zu stellen. Die junge Mannschaft startete furios und ging schnell per Strafstoß durch Hendrik Klauenberg in Führung - Naurod wurde danach förmlich überrollt und durch Tore von Sven Lehmann und Julian Gatzke stand eine 3:0 Halbzeitführung auf der Großen Anzeigetafel. Berechtigte Hoffung keimte auf. Naurod begann die 2. Halbzeit sehr stark und traf schnell zum 1:3 - doch deren Aufbegehren wurde durch das Tor des Tages - ein Freistoß von Hendrik Klauenberg - jäh erstickt. Das 2:4 durch Naurod, kurz vor Schluss, war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff bei den Spielern und den mitgereisten Hahndorfer Fans war unbeschreiblich - die Spannung entlud sich durch Freudentänze, herzlichen Umarmungen und auch einige feuchte Augen. Die Leistung der jungen Truppe gegen hochklassige Konkurrenz ist nicht hoch genug zu bewerten und sie dürften auch in der 1. Bundesliga für Aufregung sorgen.

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